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Human Rights Watch: Hoffentlich rede ich Blödsinn23 Jan 2012 - 18:30 Der Web-Site von »Human Rights Watch« hat einen Grundsatzartikel zum »Arabischen Frühling«. Ich sollte vor dem Rest erwähnen, dass ich glaube, dass auch HRW ehrliche und ernstzunehmende Mitglieder hat. Meine Befürchtung ist, dass ich mit folgender Interpretation nicht Blödsinn rede: »Der Arabische Frühling zeigte, dass viele Menschen ind er Region nicht die bequeme Selbstgefälligkeit des Westens mit autokratischer Herrschaft teilen.« Wer mag schon Autokraten? So weit, so gut. »US-Präsident George W. Bush drängte kurz auf Wahlen an auch anderen Orten der Region. Aber diese Demokratie-Agenda endete schnell, sobald Hamas in ehrlichen Wahlen in der West Bank und Gaza 2006 siegte, und die Muslimbruderschaft die meisten Sitze in Ägyptens Parlamentswahlen gewann, um die sie sich 2005 bewarb.« Davon, dass sich Hamas im Gaza-Streifen auf ungewöhnlich menschenrechtliche Weise ihrer Konkurrenten im Gaza-Streifen entledigte, mit der Mündung der Gewehre, kein Wort. »Der Tag des Gerichts wird nicht kommen, bis die Moslems die Juden bekämpfen, wenn der Jude sich hinter Steinen und Bäumen versteckt. Die Steine und die Bäume werden sagen, o Moslem, o Abdulla, da ist ein Jude hinter mir, komme und töte ihn. Nur der Gharkad-Baum wird es nicht tun, weil er einer der Bäume der Juden ist.« (Hamas-Charta, Artikel 7 Ende, meine Übersetzung aus dem Englischen. Ein Hadith-Zitat.) Die Rechte diverser anderer Menschen, so irrelevanter Gruppen wie Frauen, Schwule, Atheisten etc., denen die Muslimbruderschaft bekanntlich auch mit offenen Armen begegnet, lasse ich mal bei Seite. Wahlen garantieren keine Menschenrechte. Die durch Wahlen gut abgesicherte Rassentrennung in einer Reihe von Staaten den USA, die der Civil Rights Act von 1964 endgültig beendete, ist ein Beispiel. Oft ist genau das Gegenteil der Fall. Einige Staaten kennen deshalb das Konzept des Rechtsstaats, den auch eine Wahl nicht aushebeln darf. Diese Menschenrechtler wie Kenneth Roth hätten in ihrer Argumentation auch die Wahl der Nazis in Deutschland 1933 unterstützen müssen als Menschenrecht der durch demokratischen Willen gewünschten Mörder. Bei aller Abneigung gegen Autokraten: Friedrich von Preußen war besser. Wenn man nicht gerade Kenneth Roth heißt oder bei Human Rights Watch ist. Diese Organisation heißt offenbar »Human Rights Watch«, weil sie darauf aufpasst, dass sich Menschenrecht sich nicht ausbreitet, a »strategy of containment.« Gruß,
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