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Die Seriendruck-Formeln17 Okt 2010 - 14:25 Jede Zeile im Adressfeld des eben angelegten Briefs hat eine Formel. Ruft man »Fenster – Zeigen – Berechneter Text« auf, werden die je von einer Formel gelieferten Texte mit einer gepunkteten Linie umrandet. Wählt man z.B. genau den Firmennamen aus und öffnet die Formelpalette, sieht man, was genau durch Drag & Drop angelegt wurde:
Es wurde die Funktion »Serienbrief« eingesetzt. Als Argument in Klammern hat sie den Bezug auf die Spalte aus der Adresstabelle, die hier gedruckt werden soll. Man kann solche Formeln auch von Hand anlegen. Das ist nötig, wenn man den Druck in einem Rechenblatt vorbereiten will. Eine solche Serienbrief-Formel wird im Prinzip genau so angelegt, wie zum Beispiel eine Summenformel. Im Falle der Anrede sieht die Formel in meinem Beispiel deutlich länger aus:
Hier gibt es drei Serienbrieffunktionen in einer Formel. Jede bezieht sich auf eine Spalte in der Adresstabelle. Verbunden sind die drei Funktionen mit dem Operator »&&«. Dieser Operator in RagTime verbindet zwei Texte, vermeidet aber doppelte Leerzeichen, wenn einzelne Funktionen einen leeren Text liefern. Seriendrucke beruhen in RagTime vollständig auf bestimmten Funktionen. Die wichtigste davon ist »Serienbrief«. Für komplexere Aufgaben gibt es daneben noch die Funktionen »DruckNr« und »DruckStopp«. Die RagTime-Erweiterung »FileTime« bringt noch einmal ihre eigene Seriendruck-Funktion mit. Ein Dokument wird zu einem Seriendruck-Dokument allein dadurch, dass eine Seriendruckfunktion benutzt wird. Ist das der Fall, erscheint bei jedem Aufruf von Drucken der Seriendruck-Dialog:
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